Lesen macht stark

im Projekt: Niemanden zurücklassen - NZL

Ob es der Mietvertrag ist oder der Vertrag für das Handy, eine
Stellenanzeige, ein Arbeitsauftrag oder Informationen im
Internet – Lesen ist die Grundvoraussetzung für das Lernen und
eine Schlüsselqualifikation, die nicht nur in der Schule und in
der Ausbildung von Bedeutung ist. Sie ist auch zentrale
Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen und
kulturellen Leben.

Das LMS – Lesen macht stark – Leseprojekt unterstützt das Erreichen dieser Schlüsselqualifikation.

Das Projekt beginnt in der  5. Klasse und wird einstündig  bis zum Ende des 6. Jahrgangs durchgeführt.
Im 7. und 8. Jahrgang erhält nur noch die sogenannte Risikogruppe in Kleingruppen eine Stunde Leseunterricht in der Woche.

Die Schüler erhalten zu Beginn des Projekts eine Lesemappe, die ein zentrales Unterstützungsinstrument darstellt.
Die Schülerinnen und Schüler

  • erhalten Lesetipps und individuelle Lernhilfen,
  • sammeln die jeweiligen Lesetexte, die sie besonders motiviert haben,
  • stellen in wöchentlichen Übersichten ihre Tätigkeiten zusammen,
  • arbeiten an ihrem Lernplan,
  • dokumentieren bestimmte Leistungen wie Auszeichnungen und Praktikumsberichte.


Nach kurzer Zeit werden die Schülerinnen und Schüler mit
Unterstützung des IQSH im Lesen getestet, um individuelle
Stärken und Schwächen zu bestimmen.
Die Fortschritte der einzelnen Schülerinnen und Schüler
werden in jedem Schuljahr überprüft.
Lesepaten – insbesondere Mitschülerinnen und Mitschüler –
unterstützen die Schülerinnen und Schüler: Wer liest, möchte
auch von dem erzählen, was er oder sie gelesen hat, Fragen
stellen, gemeinsam darüber nachdenken.
Lesepaten können aber auch Eltern, Freunde oder Verwandte
werden. Je mehr Unterstützung und Anregungen die
Schülerinnen und Schüler beim Lesen lernen erhalten, umso
größer und nachhaltiger wird der Lernerfolg sein.

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