Brötchenverkauf

„Ein Käse Körner und ein Salami, bitte!“

broetchen-1So oder so ähnlich hören wir jeden Morgen Eure Bestellungen an der Brötchentheke. Der Brötchendienst gehört für Euch schon längst zu Eurer Schule dazu und in der 9.05 Uhr-Pause – na klar, gibt es immer frisch belegte Brötchen!
Wir zeigen Euch jetzt einmal, wie das alles eigentlich so funktioniert und wer wir – die Brötcheneltern - sind. Werft einmal einen Blick auf die andere Seite der Brötchentheke – ganz sicher werdet Ihr staunen, was alles so erledigt werden muss, bevor ein Brötchen in die Tüte kommt.
Früh am Morgen liefert der Bäcker die Brötchen in die Schule. Wie viel und ob mit oder ohne Körner – darum kümmert sich eine Brötchenmutter. Sie muss genau wissen, wie viel sie bestellen muss, denn wenn Brötchen übrig bleiben, ist das schlecht für unsere Kasse. Sind Kinder auf Klassenreise, läuft gerade ein Berufspraktikum oder ist gerade Fastenmonat Ramadan? Das alles muss sie herausbekommen, um richtig zu bestellen.
Doch das reicht ja noch nicht -  was ist mit all dem, was auf die Brötchen draufkommt?
Das ist die Aufgabe einer weiteren Brötchenmutter.

 

 

  Die Wurst zum Beispiel kommt vom Großhandel und muss dort abgeholt werden. Sowohl die Salami als auch die Truthahnbrust sind aus Geflügel, es wird also kein Schweinefleisch bei uns verarbeitet.
Beim Käse haben sich alle Kinder entschieden: es muss ganz einfach der Gouda sein. Ehrlich gesagt schmeckt der uns auch am besten!!
Jede Woche muss Gouda im Supermarkt gekauft werden, das kann ganz schön schwierig werden, denn es passiert schon einmal, dass es in einem Laden nicht genügend Pakete Käse gibt, dann wird gleich der nächste angesteuert.

 

Einige Zahlen gefällig?

Beinahe schon unheimlich sind die Mengen, die Ihr so an Brötchen, Wurst und Käse verdrückt!
Pro Monat kommen wir da so auf  1.700 Brötchen, die mit ungefähr 8 kg Margarine beschmiert werden müssen. Die Brötchenmütter verbrauchen dann 16 kg Salami und mehr als 8 kg von der Truthahnbrust.  
Nicht schlecht, oder?

 

 

Ein belegtes Brötchen kostet schon seit langer Zeit nur 50 Cent. Wir mussten aber viel hin- und her rechnen, um diesen Preis zu halten, denn Lebensmittel sind jetzt teuer geworden.

Ein toller Service: Brötchen morgens reservieren!

Wer sicher gehen möchte, dass er auch ein Brötchen nach seinem Geschmack bekommt, der bestellt beim Brötchendienst in seiner Klasse. Dieser kommt um 8.15 Uhr zu uns in die Küche und bestellt für seine Mitschüler.

 

 In der 9.05 Uhr-Pause holt der Brötchendienst dann die Bestellung für seine Klasse ab. Die Brötchen sind dann in Tüten mit Namen darauf verpackt.
Die übrigen Brötchen werden in der ersten großen Pause frei verkauft.

 

Das Geld, das ihr uns für die Brötchen gebt, geben wir dann wieder für neue Brötchen und Wurst usw. aus.

 

 

21 Mütter und Väter sorgen für Euer Wohl
Zurzeit gibt es 21 Mütter und Väter, die Brötchendienst machen. Sie alle haben ein oder zwei Kinder an unserer Schule, einige sind berufstätig, einige haben noch sehr kleine Kinder zuhause, auf jeden Fall hat jede ganz schön viel Arbeit zu erledigen. Und trotzdem haben sich alle freiwillig für das Brötchenteam gemeldet. Es bringt uns allen eben doch Spaß, wenn es morgens mit dem Verkauf losgeht und wir Euch sagen hören

„Ein Käse Körner und ein Salami, bitte!“


 

 

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