Schulelternbeirat

 

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Schulelternbeirat

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weitere Infos

 

Vorstand des Schulelternbeirates

Vorsitzender:

Mario Sieggrön
Ziegeleiweg 11
25421 Pinneberg
Tel.: 04101 552959

E-Mail:

 

1.Vertreter:

Karen Leppek

25421 Pinneberg
Tel.:






Auskünfte über die aktuell amtierenden Klassenelternbeiräte erhalten Sie bei Bedarf vom Sekretariat des SZN Pinneberg.

Frau Heidecke und Frau Kahms
Tel.: 04101 / 799 40    Fax: 04101 / 799 444
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

   

 

Mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 standen für das SZN Pinneberg einige Neuwahlen für die Elternvertretungen an. So mussten für einige Schulklassen neue  Klassenelternbeiräte und für den Schulelternbeirat ein neuer Vorstand gewählt werden. Darüber hinaus waren Neuwahlen für die Mitglieder der Eltern in der Schulkonferenz und in den Fachbereichskonferenzen erforderlich.
Auch die Neuwahl der Delegierten für den Kreiselternbeirat stand auf der Tagesordnung der entsprechenden Schulelternbeiratssitzung. Schon aus dieser kurzen Einleitung zum Thema "Elternarbeit" ist zu erkennen, wie umfangreich und vielseitig Eltern in die Gestaltung der Schule mit einbezogen werden und somit Gelegenheit haben, den Schulalttag ihrer Kinder aktiv mitzugestalten. Aber gerade für Neueinsteiger ist es oft sehr schwierig und zeitraubend das Zusammenwirken der Verschiedenen Institutionen zu begreifen und sich in dem Dschungel von Gesetzen und Verordnungen zurechtzufinden.

 

Wir möchten Sie daher auf den folgenden Seiten mit den wichtigsten gesetzlichen und organisatorischen Grundlagen vertraut machen und Ihnen einen Überblick zum Thema Elternvertretungen geben.  
Durch die Elternvertretungen werden die Eltern der Schülerinnen und Schüler gemeinsam an Erziehung und Unterricht beteiligt. Im Schulgesetzt von Schleswig Holstein werden die Aufgaben unter §70 wie folgt beschrieben:
Aufgabe der Elternvertretungen ist es, im Rahmen ihres Wirkungskreises
- das Vertrauen zwischen Schule und Elternhaus zu festigen und zu vertiefen,
- das Interesse und die Verantwortung der Eltern für die Aufgaben der Erziehung zu wahren und zu pflegen,
- der Elternschaft Gelegenheit zur Information und Aussprache zu geben,
- Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern zur Verbesserung der Schulverhältnisse zu beraten und den zuständigen Stellen in Schule und Schulverwaltung zu unterbreiten und
- das Verständnis der Öffentlichkeit für Erziehung und Unterricht in der Schule zu stärken.

 

Es gibt es folgende Elternvertretungen:
1. Klassenelternbeirat
1.2 Klassenelternbeiräte im Mitgliederausschuss des Schulvereins SZN Pinneberg
2. Schulelternbeirat
2.1 Elternvertreter in der Schulkonferenz
2.2 Elternvertreter in den Fachkonferenzen)
3. Kreiselternbeirat
4. Landeselternbeirat

 

 1. Klassenelternbeirat
1.1 Wahl und Zusammensetzung
Der Klassenelternbeirat wird in einer Elternversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er soll aus einem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern bestehen. Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat den Klassenelternbeirat über alle grundsätzlichen, die Klasse gemeinsam interessierenden Fragen zu unterrichten. Sie oder er ist verpflichtet, dem Klassenelternbeirat die notwendigen Auskünfte zu erteilen.
1.1.1 Elternversammlung
Die Eltern der Schülerinnen und Schüler einer Klasse kommen nach Bedarf, jedoch mindestens einmal im Schulhalbjahr, zur Elternversammlung (z.B. Elternabend, Wahl eines Klassenelternbeirates) zusammen.
Die Elternversammlung dient der Unterrichtung der Eltern über die geplante Unterrichtsgestaltung, Schulbücher und andere Fragen von allgemeiner Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler. Die Eltern erörtern mit den Lehrkräften die Angelegenheiten der Erziehung und des Unterrichts, die die Schülerinnen und Schüler gemeinsam betreffen, einschließlich Fragen des Sexualkundeunterrichts.
Bei Wahlen und Abstimmungen hat jeder Elternteil jeweils eine Stimme pro Kind. Ist nur ein Elternteil vorhanden oder nur einer anwesend, hat dieser zwei Stimmen pro Kind.
1.1.2 Klassenkonferenz
Neben der Elternversammlung, an der alle Eltern einer Klasse teilnehmen können, gibt es noch die Klassenkonferenz. Die Lehrkräfte, die in einer Klasse unterrichten, sowie die oder der Vorsitzende des Klassenelternbeirats und von der Jahrgangsstufe sieben an die Klassensprecherin oder der Klassensprecher arbeiten in der Klassenkonferenz zusammen. Sie sind stimmberechtigtes Mitglied der Klassenkonferenz.
Die Klassenkonferenz beschließt über
- die Notwendigkeit und die Inhalte von Lernplänen sowie die Verpflichtung zur Teilnahme der Schülerin oder des Schülers an schulischen Veranstaltungen,
- die ergänzende Beurteilung des allgemeinen Lernverhaltens und des Sozialverhaltens in der Schule bei Festsetzung der Zeugnisse für die Schülerinnen und Schüler sowie weitere Vermerke in Zeugnissen nach Maßgabe der Zeugnisordnung,
- die Empfehlung zum Übergang in die Orientierungsstufe,
- Versetzungen, die Zuweisung in andere Schularten und Bildungsgänge sowie die Empfehlungen zum Wiederholen einer Jahrgangsstufe oder zum Wechsel der Schulart,
- Prüfungen, soweit dies durch die Prüfungsordnung bestimmt ist,
- einen schriftlichen Verweis, Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts, Ausschluss vom Unterricht bis zur Dauer von zwei Wochen und Überweisung in eine andere Klasse und die Widersprüche hiergegen,
- Auszeichnung von Schülerinnen und Schülern,
- Koordination von Hausaufgaben und Klassenarbeiten,
- Schulausflüge, Betriebserkundungen, Betriebs- und Wirtschaftspraktika, Praxiswochen und Praxistage sowie andere Veranstaltungen der Klasse,
- sonstige Angelegenheiten, die der Klassenkonferenz von den Schulaufsichtsbehörden übertragen sind.
Ein schriftlicher Verweis kann auch von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer im Einvernehmen mit den Mitgliedern der Klassenkonferenz erteilt werden, ohne dass eine Sitzung einberufen wird. Berät die Klassenkonferenz über eine Ordnungsmaßnahme nach § 25 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 und 4 oder über Widersprüche gegen Ordnungsmaßnahmen, führt die Schulleiterin oder der Schulleiter den Vorsitz.
Wird die Klassenkonferenz als Versetzungs- oder Zeugniskonferenz oder bei Prüfungen tätig oder trifft sie sonstige Entscheidungen aufgrund der Beurteilung von Leistungen einer Schülerin oder eines Schülers, nehmen an den Sitzungen nur die Lehrkräfte teil. In diesen Konferenzen hat die Schulleiterin oder der Schulleiter oder eine von ihr oder ihm bestimmte Lehrkraft den Vorsitz; im Übrigen hat die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer den Vorsitz. Die oder der Vorsitzende des Klassenelternbeirats wird zur Teilnahme mit beratender Stimme eingeladen. Sie oder er kann sich von einem anderen Mitglied des Klassenelternbeirats begleiten und insbesondere dann vertreten lassen, wenn entsprechend § 81 des Landesverwaltungsgesetzes eine Mitwirkung bei der Beratung und Beschlussfassung ausgeschlossen ist.
Die Klassenkonferenz ist mindestens zweimal im Schuljahr einzuberufen. Sie soll außerhalb ihrer Tätigkeit als Versetzungs- oder Zeugniskonferenz einmal im Schuljahr einberufen werden.
1.2 Klassenelternbeiräte im Mitgliederausschuss des Schulvereins SZN Pinneberg
Lt. Satzung sind die sog. Organe des Schulvereins SZN Pinneberg
- der Vorstand (Vorsitzender, Kassenwart und Schriftführer),
- der Mitgliederausschuss,
- die Mitgliederversammlung.
Der Mitgliederausschuss besteht aus den ersten zwei Mitgliedern des Klassenelternbeirats jeder Klasse. Ist einer von diesen nicht Mitglied, so rückt der nächste aus der Reihe der Klassenvertreter nach.
Die alljährlich stattfindende Versammlung des Mitgliederausschusses (Mitgliederversammlung) hat folgende Aufgaben:
- Wahl des Vorstandes (für die Dauer von drei Jahren)
- Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und dessen Entlastung
- Genehmigung des Finanzplanes
- Beschlussfassung über Satzungsänderungen
- Behandlung weiterer auf der Tagesordnung bekanntgegebener Themen.

 

 2. Schulelternbeirat (inkl. Elternvertreter in der Schulkonferenz und in den Fachkonferenzen)
Der Schulelternbeirat wird aus je einem von den Klassenelternbeiräten aus ihrer Mitte gewählten Mitglied gebildet. (In der Regel handelt es sich um den Vorsitzenden des jeweiligen Klassenelternbeirates). Er unterstützt die Arbeit der Elternbeiräte beim Zusammenwirken der Schule und der Elternschaft. Der Schulelternbeirat soll die Lehrerkonferenz einmal im Schuljahr über seine Arbeit informieren.
Der Schulelternbeirat wählt aus seiner Mitte einen Vorstand, der aus dem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern bestehen soll. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.
Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat den Schulelternbeirat über alle grundsätzlichen, die Schule gemeinsam interessierenden Fragen zu unterrichten. Sie oder er ist verpflichtet, dem Schulelternbeirat die notwendigen Auskünfte zu erteilen
Der Zustimmung des Schulelternbeirats bedürfen die Festlegung der täglichen Unterrichtszeit, die Entscheidung über die Zahl der unterrichtsfreien Sonnabende im Monat, die Einführung der Ganztagsschule (§ 6 Abs. 1 bis 3), die Durchführung von Schulversuchen und die Entscheidungen über Ausnahmen vom Verbot des Warenverkaufs und den Abschluss sonstiger Geschäfte (§ 29 Abs. 6 Satz 1); die Zustimmung ist jeweils auf vier Jahre befristet. Kommt eine Einigung zwischen Schule und Schulelternbeirat nicht zustande, ist die Entscheidung der Schulaufsichtsbehörde herbeizuführen. Diese entscheidet, nachdem sie dem Schulelternbeirat über den Kreiselternbeirat Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hat.
2.1 Elternvertreter in der Schulkonferenz
2.1.1 Zusammensetzung der Schulkonferenz
Die Schulkonferenz ist im Rahmen ihrer Aufgaben das oberste Beschlussgremium der Schule. Die Schulleiterin oder der Schulleiter führt die Beschlüsse der Schulkonferenz aus.
Die Schulkonferenz setzt sich nach Maßgabe der nachstehenden Bestimmungen aus einer jeweils gleichen Zahl von Vertreterinnen und Vertretern der Lehrkräfte, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler zusammen. Dabei ist anzustreben, dass Frauen und Männer zu gleichen Teilen vertreten sind.
Die Schulkonferenz besteht an Schulen
mit bis zu 300 Schülerinnen und Schülern aus je acht,
mit 301 bis 700 Schülerinnen und Schülern aus je zehn,
mit 701 bis 1.200 Schülerinnen und Schülern aus je zwölf,
mit über 1.200 Schülerinnen und Schülern aus je vierzehn
Vertreterinnen und Vertretern der Lehrkräfte, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler.
Zu den Vertreterinnen und Vertretern der Eltern, Schülerinnen und Schüler gehören kraft Amtes die oder der Vorsitzende des Schulelternbeirats und, sofern vorhanden, die Schülersprecherin oder der Schülersprecher. Die übrigen Vertreterinnen und Vertreter der Eltern werden vom Schulelternbeirat für die Dauer von zwei Schuljahren gewählt.
Die Mitgliedschaft erlischt, wenn kein Kind der Vertreterin oder des Vertreters der Eltern die Schule mehr besucht oder die Vertreterin oder der Vertreter der Schülerinnen und Schüler die Schule verlässt.
Für die Mitglieder können für den Fall der Verhinderung Stellvertreterinnen oder Stellvertreter gewählt werden.
2.1.2 Aufgaben und Verfahren der Schulkonferenz
Die Schulkonferenz beschließt im Rahmen der geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften über
- Grundsätze der Erziehungs- und Unterrichtsarbeit an der Schule,
- das Schulprogramm (§ 3 Abs. 1),
- Grundsatzfragen der Anwendung von Rahmenrichtlinien und Lehrplänen, von Stundentafeln und Lehrmethoden,
- Grundsätze für die Einführung von Schulbüchern und die Auswahl von Lehr- und Lernmitteln,
- Grundsätze der Anwendung einheitlicher Maßstäbe für die Leistungsbewertung und Versetzung innerhalb der Schule sowie der Zeugniserteilung,
- Grundsätze eines Förderkonzepts,
- Grundsätze für Hausaufgaben und Klassenarbeiten,
- Grundsätze für den schulart-, jahrgangs-, fächer- und lernbereichsübergreifenden Unterricht (§ 5 Abs. 3) und die Form der Differenzierung einschließlich der Bildung gemeinsamer Lerngruppen,
- Grundsätze für die Mitarbeit von Eltern und anderen Personen im Unterricht und bei sonstigen Schulveranstaltungen (§ 34 Abs. 7),
- die Ausgestaltung der Eingangsphase der Grundschule (§ 41 Abs. 2),
- die Schulordnung einschließlich der Haus- und Pausenordnung und der Grundsätze der Aufsichtsführung sowie Grundsatzfragen der Aufrechterhaltung der Ordnung an der Schule,
- die Stellung des Antrags auf Durchführung eines Schulversuchs (§ 138 Abs. 2),
- die Einführung der Ganztagsschule,
- die Einrichtung und den Umfang von Betreuungsangeboten (§ 6 Abs. 5),
- wichtige Fragen der Zusammenarbeit mit Eltern, Schülerinnen und Schülern und deren Vertretung,
- Grundsätze der Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen und Institutionen (§ 3 Abs. 3),
- die Festlegung der täglichen Unterrichtszeit und die Zahl der Unterrichtstage in der Woche und die Daten der beweglichen Ferientage,
- die Festlegung von Merkmalen für die Aufnahme von Schülerinnen und Schülern bei begrenzter Aufnahmemöglichkeit,
- Grundsätze für Schulausflüge sowie Betriebserkundungen, Betriebspraktika, Wirtschaftspraktika, Praxiswochen und Praxistage,
- Veranstaltungen der Schule,
- Maßnahmen der Schule zur Schulwegsicherung, insbesondere Schulwegpläne, und den Einsatz von Schülerlotsen,
- Vorschläge bei der Namensgebung für die Schule,
- Maßnahmen zur Rationalisierung der Arbeit an der Schule sowie Empfehlungen für die Verwendung technischer Unterrichtsmittel,
- Ausnahmen vom Verbot des Warenverkaufs und den Abschluss sonstiger Geschäfte (§ 29 Abs. 6 Satz 1),
- grundsätzliche Fragen der Zusammenarbeit mit dem Schulträger, den Trägern der Jugendhilfe, den Berufsberatungsstellen, den zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), zuletzt geändert durch Artikel 232 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. S. 2407/2435) und anderen Stellen,
- Stellungnahmen zu Vorschlägen und Beschwerden von Schülerinnen, Schülern und Eltern, soweit diese eine über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung haben,
- Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und zur Wahrung des Gleichberechtigungsgebots,
- Folgerungen aus Ergebnissen externer Evaluationen und sonstiger Maßnahmen der Qualitätssicherung und -entwicklung,
- sonstige Angelegenheiten, die der Konferenz von den Schulaufsichtsbehörden übertragen sind.
Die Schulkonferenz ist anzuhören und kann eine Stellungnahme abgeben
- vor Durchführung und vorzeitiger Beendigung eines Schulversuchs an der Schule,
- zu Vorschlägen der zuständigen Behörden bei Teilung, organisatorischer Verbindung, Verlegung, Änderung und Auflösung der Schule, bei größeren Baumaßnahmen im Bereich der Schule und bei wichtigen organisatorischen Änderungen im Schulbetrieb,
- vor wichtigen, die Schule betreffenden Entscheidungen über die Schülerbeförderung,
- vor der Genehmigung wissenschaftlicher Forschungsvorhaben an der Schule.
Die Schulkonferenz tagt mindestens einmal im Schulhalbjahr.
2.1.3 Verfahrensgrundsätze
- Die Sitzungen der Konferenzen finden in der Regel außerhalb der Unterrichtsstunden statt. Sie sind nicht öffentlich; jedoch können an den Sitzungen der Schulkonferenz Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule als Zuhörerinnen und Zuhörer teilnehmen, es sei denn, dass über personenbezogene Angelegenheiten beraten wird. Zu einzelnen Angelegenheiten können Sachverständige, weitere Eltern oder Schülerinnen und Schüler zur Beratung hinzugezogen werden. Die Mitglieder und die hinzugezogenen Personen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, soweit Beschlüsse Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen, Schüler oder Bedienstete des Schulträgers betreffen; im Übrigen gilt § 96 Abs. 2 bis 5 des Landesverwaltungsgesetzes entsprechend.
- Abgesehen von Klassen- und Fachkonferenzen wird die oder der Vorsitzende der Konferenz aus ihrer Mitte für die Dauer von zwei Schuljahren gewählt. Bis zur Wahl nimmt die Schulleiterin oder der Schulleiter die mit dem Vorsitz verbundenen Aufgaben wahr, soweit sie oder er diese Aufgaben nicht nach § 33 Abs. 6 auf eine andere Lehrkraft überträgt.
(3) Die oder der Vorsitzende beruft die Konferenzen mit einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich ein. Mit der Einladung soll die Tagesordnung mit den Beratungsunterlagen versandt werden. Die oder der Vorsitzende muss eine Konferenz innerhalb von zwei Wochen einberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder es verlangt. In Fällen besonderer Eilbedürftigkeit oder mit Zustimmung aller Mitglieder der Konferenz kann auf die Einhaltung der Frist nach Satz 1 verzichtet werden.
- Als Lehrkräfte im Sinne der Bestimmungen dieses Unterabschnitts gelten auch die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst.
- Entspricht die tatsächliche Mitgliederzahl einer Konferenz nicht der gesetzlichen Mitgliederzahl, hat dies auf die Beschlussfähigkeit keinen Einfluss. Eine Konferenz ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder geladen und mehr als die Hälfte anwesend sind. Ist eine Angelegenheit wegen Beschlussunfähigkeit zurückgestellt worden und wird die Konferenz wegen Behandlung desselben Gegenstandes erneut geladen, ist die Konferenz ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Solange die Beschlussfähigkeit nicht angezweifelt wird, gilt die Konferenz als beschlussfähig.
- Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Schulleiterin oder des Schulleiters, soweit sie oder er der Konferenz angehört; ansonsten entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. Für den Ausschluss von Personen bei der Beratung und Beschlussfassung in einer Konferenz gilt § 81 des Landesverwaltungsgesetzes entsprechend. Bei der Stimmabgabe ist niemand an Weisungen gebunden. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
- Wahlen sind geheim; sie können offen erfolgen, wenn alle anwesenden Wahlberechtigten zustimmen. Gewählt ist, wer von den abgegebenen Stimmen die meisten erhalten hat. Bei Stimmengleichheit entscheidet das von der Leiterin oder dem Leiter der Wahl zu ziehende Los.
- Über die Konferenz ist von einer Schriftführerin oder einem Schriftführer, die oder der von der Konferenz aus ihrer Mitte bestimmt wird, eine Niederschrift zu fertigen. Die Niederschrift muss Angaben enthalten über
die Bezeichnung der Konferenz,
den Ort und den Tag sowie Beginn und Ende der Sitzung,
die Namen der anwesenden Mitglieder und der sonstigen erschienenen Personen,
den behandelten Gegenstand und die gestellten Anträge,
den Wortlaut der gefassten Beschlüsse und
das Ergebnis der Wahlen.
Die Niederschrift ist von der oder dem Vorsitzenden und von der Schriftführerin oder dem Schriftführer zu unterschreiben. Sie bedarf der Genehmigung durch die Konferenz. Die Niederschrift ist zu den Schulakten zu nehmen und zehn Jahre aufzubewahren.
- Die Konferenzen können sich im Rahmen der vorstehenden Verfahrensgrundsätze eine Geschäftsordnung geben, in der weitere Verfahrensregelungen, insbesondere über die Einberufung und Tagesordnung der Sitzungen, getroffen werden können.
 2.2 Elternvertreter in Fachbereichskonferenzen (Teilnahme mit beratender Stimme)
Die Schulleiterin oder der Schulleiter soll für einzelne Fächer, Fächergruppen oder Fachrichtungen Fachkonferenzen bilden. Mitglieder der Fachkonferenz sind die Lehrkräfte, die für das entsprechende Fach (Fächergruppe, Fachrichtung) die Lehrbefähigung haben oder in ihm unterrichten; die Schulleiterin oder der Schulleiter kann an der Fachkonferenz teilnehmen. Eine von ihr oder ihm bestimmte Lehrkraft hat den Vorsitz. In Fachkonferenzen sind Fragen des Faches abzustimmen, die von der Sache her ein Zusammenwirken der Lehrkräfte erfordern.
Je zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Eltern und ab Jahrgangsstufe sieben der Schülerinnen und Schüler werden zu den Sitzungen eingeladen und können an ihnen mit beratender Stimme teilnehmen, soweit der Gegenstand der Beratung dies nicht ausschließt; sie können sich im Verhinderungsfall vertreten lassen.
Die Fachkonferenz beschließt Vorschläge über
- didaktische und methodische Fragen eines Faches,
- die Ausgestaltung der Rahmenrichtlinien und Lehrpläne sowie die Umsetzung der Bildungsstandards sowie die Abstimmung des schulinternen Fachcurriculums,
- die Erstellung und Auswertung von Vergleichs- und Parallelarbeiten,
- die fachliche Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte,
- die Verwendung von Haushaltsmitteln für das Fach,
- die Einführung und Anschaffung neuer Lehr- und Lernmittel, insbesondere die Einführung von Schulbüchern,
- den Aufbau von Sammlungen sowie die Einrichtung von Fachräumen und Werkstätten,
- die Zusammenarbeit mit anderen Fachkonferenzen,
- sonstige Angelegenheiten, die der Fachkonferenz von den Schulaufsichtsbehörden übertragen sind.
Die Fachkonferenz soll mindestens zweimal im Schuljahr einberufen werden.
2.2.1 Auflistung der Fachbereiche für das SZN Pinneberg
- Deutsch
- Mathematik
- Sprachen: Englisch, Französisch
- Naturwissenschaften: Nawi, Biologie, Chemie und Physik
- Gesellschaftswissenschaften: Weltkunde, Erdkunde, Geschichte, Ethik, Religion, Philosophie
- Arbeit/Wirtschaft/Verbraucherbildung: Wirtschaft/Politik, Technik, Textillehre, Verbraucherbildung, Medieninformatik
- Ästhetische Bildung: Kunst, Musik und Sport

 3. Kreiselternbeirat
In den Kreisen und kreisfreien Städten werden Kreiselternbeiräte jeweils gebildet für
- die Grundschulen und Förderzentren,
- die Regionalschulen,
- die Gymnasien,
- die Gemeinschaftsschulen.
Die Kreiselternbeiräte für die Regionalschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen werden von je einem Mitglied der bestehenden Schulelternbeiräte gebildet. Der Kreiselternbeirat für die Grundschulen und Förderzentren umfasst höchstens zwölf Mitglieder, die von den Delegierten der vorhandenen Schulelternbeiräte aus deren Mitte gewählt werden. Sind in einer Schule Schulen oder Teile von Schulen verschiedener Schularten organisatorisch verbunden, wird die Elternvertretung dieser Schule an der Bildung des Kreiselternbeirats der jeweils betroffenen Schulart beteiligt.
Der Kreiselternbeirat wählt aus seiner Mitte einen Vorstand, der aus der oder dem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern bestehen soll.
Die Schulaufsichtsbehörde hat den Kreiselternbeirat über alle grundsätzlichen, die Schulen gemeinsam interessierenden Fragen zu unterrichten. Sie ist verpflichtet, dem Kreiselternbeirat die notwendigen Auskünfte zu erteilen.
Der Kreiselternbeirat ist bei der Bildung eines Schuleinzugsbereiches nach § 138 Abs. 3 durch das für den jeweiligen Bildungsbereich zuständige Ministerium und vor der Genehmigung der Errichtung, Änderung und Auflösung von Schulen durch die Schulaufsichtsbehörde anzuhören. Die Kreise und die kreisfreien Städte haben die Kreiselternbeiräte zur Schulbauplanung sowie zu beabsichtigten Änderungen in der Schülerbeförderung und der Schulentwicklungsplanung in ihrem Gebiet anzuhören.
 4. Landeselternbeirat
Im Land werden Landeselternbeiräte gebildet jeweils für
- die Grundschulen und Förderzentren,
- die Regionalschulen,
- die Gymnasien,
- die Gemeinschaftsschulen.
Jeder Kreiselternbeirat wählt aus seiner Mitte ein Mitglied für den Landeselternbeirat.
Der Landeselternbeirat wählt aus seiner Mitte einen Vorstand, der aus der oder dem Vorsitzenden und zwei weiteren Mitgliedern bestehen soll. Der Kreiselternbeirat, dessen Mitglied zur oder zum Vorsitzenden des Landeselternbeirats gewählt wird, kann ein zusätzliches Mitglied in den Landeselternbeirat wählen.
Der Landeselternbeirat vertritt die Anliegen der Eltern der jeweiligen Schulart auf Landesebene und unterstützt die Arbeit der Schul- und Kreiselternbeiräte. Er berät das für Bildung zuständige Ministerium in wichtigen allgemeinen Fragen des Erziehungs- und Schulwesens, durch die Belange der Eltern berührt werden, insbesondere bei der Änderung von Stundentafeln und Vorschriften über die Zulassung von Lehr- und Lernmitteln. Das für Bildung zuständige Ministerium hat den Landeselternbeirat über alle grundsätzlichen, die Schulen gemeinsam interessierenden Fragen zu unterrichten und ihm die notwendigen Auskünfte zu erteilen.
 5. Weitergehende Informationen
Wenn Sie sich noch intensiver mit dem Schulrecht befassen wollen oder müssen, empfehlen wir Ihnen die folgende Internetseite:
Das Schulgesetz von Schleswig-Holstein unter:

http://www.schleswig-holstein.de/Bildung/DE/Service/Schulrecht/Data/Q_U/Schulgesetz.html

Informationen und Angebote für Eltern, Elternvertretungen, Schülerinnen und Schüler finden Sie beim IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein) über folgenden Link:

 http://www.schleswig-holstein.de/IQSH/DE/FortWeiterbildung/Elternmitwirkung/Elternarbeit_node.html
   

 

 

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