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Schulformen

Lern- und Lebensort für Kinder und Jugendliche
Vom Kindergarten bis zur 10. Klasse

 

SpinnenNetz-1a

Schulen sind komplexe Gebilde...

Für viele unserer Schülerinnen und Schüler sind KiTa, Schule und Schulgelände ein zweites Zuhause geworden. Schon vor der Einschulung besuchen einige die „Zweigstelle“ der KiTa Waldstraße in unseren Räumen.
Mit der Einschulung in unsere Grundschule bleiben viele Kinder auch noch für die Zeit nach Schulschluss in der Betreuung. Sie erledigen dort ihre Hausaufgaben, spielen und sind in verschiedene Projekte eingebunden. Täglich bis 17.00 Uhr sind die Erzieherinnen für das Wohl der „Kleinen“ da.
Nach vier Jahren Grundschulzeit kann der Großteil der Kinder weiterhin bei uns zur Schule gehen. Haupt- und Realschullehrkräfte unterrichten sie gemeinsam in den Regionalschulklassen. Erst nach Klasse 9 oder 10 verlassen sie die Schule mit dem Hauptschul- bzw. Realschulabschluss.

Wir legen großen Wert darauf, immer wieder Gelegenheiten zu nutzen, bei denen jüngste und älteste Schülerinnen und Schüler etwas zusammen unternehmen können, um den Zusammenhalt zu stärken.

Unsere Grundschule
Seit über 16 Jahren besteht der Grundschulzweig in unseren Räumen.
Die Grundsätze in der Arbeit mit den Grundschulkindern lassen sich mit zwei Begriffen beschreiben:
Innovation und Kontinuität

Wir sind aufgeschlossen gegenüber sinnvollen Neuerungen. Wochenpläne und Freiarbeit gehören für uns zu einem zeitgemäßen binnendifferenzierenden Unterricht, der zur Selbstständigkeit erzieht.

Gleichzeitig pflegen wir aber auch „Traditionen“ der Grundschule, legen z.B. Wert auf je eine Opern- und eine Theaterfahrt jährlich für alle Kinder, die mehrfache Mitwirkung an Aufführungen und Gottesdiensten sowie gemeinnützige Tätigkeiten (z.B. Sozialer Tag oder Friedhofsarbeit). Wir halten fest an „Hausaufgaben“, lassen sie aber unter Betreuung auch in der Schule anfertigen. Ein eigens für Grundschulkinder erdachtes Leseprojekt verbindet regelmäßig häusliches Vorlesen mit vielen Aktivitäten rund ums Buch in den Klassen. Feste und Feiern strukturieren das Jahr und geben uns Gelegenheit mit den Kindern das Erlernte zu präsentieren.
Die positiven Rückmeldungen der weiterführenden Schulen bestätigen uns in unserem Konzept!

Unser Regionalschulkonzept
Seit 2008 sind wir eine Regionalschule. Somit sind an unserer Schule zwei Bildungsabschlüsse möglich: der Hauptschulabschluss und der Realschulabschluss. In unserem Konzept legen wir dar, wie wir das erreichen wollen:
Wir unterrichten die Kinder der 5. und 6. Klassen gemeinsam in allen Fächern. Ab der 7. Klassenstufe werden die Fächer Englisch, Deutsch und Mathematik je nach Leistung getrennt unterrichtet. Im 8. Jahrgang werden die Schülerinnen und Schüler nach Bildungsgangzuordnung in neue Klassen eingeteilt. Schulinterne Fachcurricula sorgen dafür, dass ein Wechsel des Bildungsganges ohne große Nachteile weiterhin möglich ist. In den neuen Haupt- und Realschulklassen soll eine bessere Vorbereitung auf die jeweiligen Abschlüsse gelingen.

Neu sind die Fächer Weltkunde (Erdkunde, Geschichte und Wirtschaft/Politik) und Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik), die von Anfang an - also ab Klasse 5 - unterrichtet werden. So schließt sich die Lücke, die bislang zwischen dem Sachunterricht in der Grundschule und dem Unterricht in der 7. Klasse klaffte.

Hausaufgaben können nachmittags nach einem schulischen Mittagsangebot freiwillig im Lernlabor oder in einer Hausaufgabengruppe unter Lehreraufsicht erledigt werden.

Unser Medienunterricht und das Methodentraining sollen gleich zu Beginn positiv auf das gesamte Unterrichtsgeschehen einwirken. So erziehen wir alle Kinder zu einem bewussten, kritischen Umgang mit verschiedenen Medien. Sie sollen möglichst rasch mit verschiedenen Methoden des Unterrichts selbständig zurechtkommen, was eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen darstellt. Auch später wird viel Wert auf den Erwerb einer möglichst vielfältigen Methodenkompetenz in allen Fächern gelegt.

Um die Kinder begabungsgerecht fordern und fördern zu können, haben wir die Möglichkeit, Kindern einen individuellen Lernplan zu erstellen, der die Kompetenzen beschreibt, die als nächstes erworben werden sollen. So wird jeder Lernfortschritt wahrgenommen. Überhaupt beschreiben wir mit Kompetenzrastern sehr genau, was ein Kind beispielsweise in einer Lernkontrolle bereits an Wissen oder Fähigkeiten nachgewiesen hat oder noch üben sollte.

Abschlüsse
An Schulen aller Schularten, die den Hauptschulabschluss und den mittleren Schulabschluss vergeben, werden seit Mai 2009 Abschlussprüfungen mit zentral gestellten Aufgaben durchgeführt.
Die Prüfungen für den Hauptschulabschluss und für den Realschulabschluss bestehen aus
· einer Projektarbeit mit anschließender Präsentationsprüfung in einem frei gewählten Thema in Jahrgangsstufe 9,
· zentralen schriftlichen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache (mit einem sprachpraktischen Teil),
· ggf. mündlichen Prüfungen auf Antrag der Schülerin/ des Schülers und/oder auf Beschluss der Prüfungskommission.

Auch Schülerinnen und Schüler des Bildungsganges zum Erwerb des Realschulabschlusses können sich freiwillig zu den Hauptschulabschlussprüfungen anmelden.
Wiederholer der Klassenstufe 9 dagegen können durch Beschluss der Klassenkonferenz zur Teilnahme verpflichtet werden, wenn die Versetzung in die zehnte Jahrgangsstufe aufgrund des erreichten Leistungsstandes am Ende des ersten Halbjahres der Jahrgangsstufe 9 gefährdet erscheint.
Den feierlichen Höhepunkt finden die Abschlussprüfungen in den Abschlussfeiern mit der Zeugnisvergabe.

Überblick

 

HS = Bildungsgang Hauptschule

RS = Bildungsgang Realschule